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Skandal bei Straßenbauprojekt

Unternehmen verheimlichten angeblich archäologische Funde!

Beim Bau einer neuen Bosporusbrücke mit darüber führendem Autobahnring in Istanbul sind laut einem Zeitungsbericht wertvolle archäologische Funde vor Experten verheimlicht worden, um Bauverzögerungen durch Ausgrabungen zu vermeiden. Entgegen gesetzlicher Bestimmungen seien die zuständigen Istanbuler Museen über die Funde bei dem Straßenbauprojekt nicht informiert worden, berichtete die Zeitung "Radikal" am Donnerstag. Dem Bericht zufolge kamen bei Waldrodungen unter anderem die Reste antiker Siedlungen und Tempel ans Tageslicht.

Die neue Eisenbahnbrücke über die Bosporus-Meeresenge soll mit dem dazugehörigen Autobahnring den Verkehr in der 15-Millionen-Stadt entlasten und ist ein Prestigeprojekt der Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Gemäß der Planung soll die Brücke im kommenden Jahr fertig sein.

Die Fertigstellung eines anderen milliardenschweren Verkehrsprojekts in Istanbul, des U-Bahn-Tunnels "Marmaray" unter dem Marmara-Meer, hatte sich um mehrere Jahre verzögert, weil beim Bau eines unterirdischen Bahnhofs eine antike Hafenanlage entdeckt worden war. Ähnliche Behinderungen sollen laut "Radikal" bei der neuen Autobahn verhindert werden.

Kompletter Originalbeitrag: https://de.nachrichten.yahoo.com

Anmerkung der Redaktion:

Ist das wirklich nur in der Türkei so???

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