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Neues und Interessantes

Skandal bei Straßenbauprojekt

Unternehmen verheimlichten angeblich archäologische Funde!
Beim Bau einer neuen Bosporusbrücke mit darüber führendem Autobahnring in Istanbul sind laut einem Zeitungsbericht wertvolle archäologische Funde vor Experten verheimlicht worden, um Bauverzögerungen durch Ausgrabungen zu vermeiden. Entgegen gesetzlicher Bestimmungen seien die zuständigen Istanbuler Museen über die Funde bei dem Straßenbauprojekt nicht informiert worden, berichtete die Zeitung "Radikal" am Donnerstag. Dem Bericht zufolge kamen bei Waldrodungen unter anderem die Reste antiker Siedlungen und Tempel ans Tageslicht.

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Hetzten Hunde das Mammut ...

... in den Tod?
War der Mensch verantwortlich für das Massensterben der eiszeitlichen Megafauna oder nicht? Eine neue Studie beantwortet die uralte Frage mit einem Jein: Der Mensch allein sei ein zu mäßiger Jäger gewesen. Das aber änderte sich, als er einen vierbeinigen Komplizen gewann.

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Richard III. - König mit krummer Wirbelsäule

Leicester. Der englische König Richard III. regierte von 1483 bis 1485. Er war der letzte Monarch aus dem Hause York, das in den Rosenkriegen mit dem Haus Lancaster die weiße Rose im Wappen führte. Seit Jahrhunderten wird er als blutrünstiger Unhold auf dem Königsthron gesehen. Das verdankt er William Shakespeare. Ob Shakespeare es mit der historischen Wahrheit sehr genau nahm, ist freilich zweifelhaft. Zu seiner Zeit regierte die Tudor-Dynastie, die mit Richards blutigem Ende an die Macht gekommen und sicher an einer negativen Darstellung des einstigen Widersachers interessiert war. Im Stück tritt dieser aber nicht nur charakterlich mies auf, sondern auch als hässlicher, buckliger, deformierter Hinkender.

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Boden gab altes Geheimnis preis

Die Reste eines Steinhauses in Neermoor geben den Archäologen weiter Rätsel auf. Zwar sind für den Ort drei Burgen überliefert. Die jetzt gefundenen Fundamente lassen sich jedoch keinem Besitzer zuordnen.

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Ausgrabungen zwischen Jeßnitz-West und Greppin

Archäologie auf dem flachen Land ist Spurensuche, die auch gestandene Fachmänner immer wieder in Erstaunen versetzt. War auf der künftigen Deichbautrasse zwischen Jeßnitz-West und Greppin schon die Entdeckung der slawischen Siedlung eine Überraschung - weil es dafür nirgends Verdachts- oder Anhaltspunkte gab -, so ist der Fund in einigen Hundert Metern Entfernung noch erstaunlicher. „Ganz klar Spuren und Hinweise auf eine Siedlung aus der Bronze- oder Eisenzeit“, sagt Dovydas Jurkenas. Er ist im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie der Grabungsleiter vor Ort. Mit dem Fund steht fest: In der Auenlandschaft zwischen Jeßnitz und Greppin haben Menschen schon 1 200 Jahre vor Christus gesiedelt.

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